Unmittelbar drohende Hinrichtung

Im Dezember 2008 wurde Ho Duy Hai wegen Mordes zum Tode verurteilt. 2015 drängte der Ausschuss für Rechtsfragen der Nationalversammlung auf Überprüfung des Falls, nachdem er festgestellt hatte, dass der Schuldspruch ein Ergebnis schwerer Verfahrensfehler war. Am 7. Dezember 2017 drängte die Leitung der Staatsanwaltschaft von Long An in einer im Fernsehen übertragenen Rede auf eine Beschleunigung der Hinrichtung.

Asylsuchende in Haft

Astrid und Arturo wurden plötzlich inhaftiert, obwohl sie seit 2015 in den USA leben.

Keine Gefangenen nach Guantánamo

Präsident Trump möchte "zum Schutz der Nation" wieder Gefangene nach Guantánamo verlegen.

Medien bedroht

Mitarbeiter_innen der russischen Tageszeitung _Novaya Gazeta_ und Journalist_innen, die sie unterstützen, sind bedroht worden, nachdem die Zeitung über die Entführung und Folter von Schwulen in Tschetschenien berichtet hatte.

Paramilitärs weiter in Chocó

Ansässige eines Dorfes im kolumbianischen Departamento Chocó berichten von Drohungen und Hausdurchsuchungen durch Paramilitärs. Obwohl das Gebiet nahe der humanitären Zone Pueblo Nuevo liegt, sind nun viele in Gefahr.

Menschenrechtler in Gefahr

Die Menschenrechtler David Boniface und Juders Ysemé fürchten nach dem plötzlichen Tod ihres Kollegen Nissage Martyr auf Haiti um ihr Leben. Die Männer berichten seit 2007 von Morddrohungen durch den früheren Bürgermeister.

Aufenthaltsort unbekannt

Der Aufenthaltsort des Menschrechtsanwalt Xie Yang, der seit dem harten Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Menschenrechtler inhaftiert ist, ist unbekannt. Ihm drohen Folter und andere Misshandlungen. Er ist ein gewaltloser politischer Gefangener.

Menschenrechtler in Gefahr

Am Abend des 3. April haben Unbekannte vor dem Haus des Menschenrechtlers Rafael Maldonado in Guatemala-Stadt Schüsse auf ein Auto abgegeben. Er geht davon aus, dass er auf diese Weise eingeschüchtert werden sollte, und fürchtet um seine Sicherheit.

Drohende Hinrichtung

Ledell Lee soll am 20. April im US-Bundesstaat Arkansas wegen eines 1993 begangenen Mordes hingerichtet werden. Seine rechtliche Vertretung in zahlreichen Prozessen war allem Anschein nach äußerst unzureichend.

Journalistin im Hungerstreik

Die im Iran inhaftierte Journalistin Hengameh Shahidi befindet sich in kritischem Zustand. Aus Protest gegen ihre Festnahme befindet sie sich seit 29 Tagen im Hungerstreik. Sie wird in Einzelhaft gehalten und hat keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand.