Aufenthaltsort unbekannt

Der Aufenthaltsort des Menschrechtsanwalt Xie Yang, der seit dem harten Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Menschenrechtler inhaftiert ist, ist unbekannt. Ihm drohen Folter und andere Misshandlungen. Er ist ein gewaltloser politischer Gefangener.

Menschenrechtler in Gefahr

Am Abend des 3. April haben Unbekannte vor dem Haus des Menschenrechtlers Rafael Maldonado in Guatemala-Stadt Schüsse auf ein Auto abgegeben. Er geht davon aus, dass er auf diese Weise eingeschüchtert werden sollte, und fürchtet um seine Sicherheit.

Drohende Hinrichtung

Ledell Lee soll am 20. April im US-Bundesstaat Arkansas wegen eines 1993 begangenen Mordes hingerichtet werden. Seine rechtliche Vertretung in zahlreichen Prozessen war allem Anschein nach äußerst unzureichend.

Journalistin im Hungerstreik

Die im Iran inhaftierte Journalistin Hengameh Shahidi befindet sich in kritischem Zustand. Aus Protest gegen ihre Festnahme befindet sie sich seit 29 Tagen im Hungerstreik. Sie wird in Einzelhaft gehalten und hat keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand.

Asylsuchender in Haft

Der iranische Flüchtling Loghman Sawari ist wegen neuen Anklagen in Waigani in Papua-Neuguinea unfair inhaftiert. Er sollte wegen ähnlicher Anschuldigungen unter dem Passgesetz zurzeit eigentlich gegen Kaution auf freiem Fuß sein.

Drohungen wegen Aktivismus

Mitglieder der Bewegung zum Schutz des Wassers, Landes und der Umwelt erhalten Morddrohungen wegen ihres Engagements für das Recht auf Wasser in der Provinz Petorca in Zentralchile.

Anhaltende Morddrohungen

Der Menschenrechtsanwalt Robert Sann Aung erhält Morddrohungen und beleidigende Nachrichten. Die Behörden von Myanmar müssen umgehend Maßnahmen ergreifen, um ihn zu schützen.

Drohende Hinrichtung am 27. April

Kenneth Williams soll am 27. April wegen eines 1999 im Zusammenhang mit einem Gefängnisausbruch begangenen Mordes im US-Bundesstaat Arkansas hingerichtet werden. Amnesty International fordert die Umwandlung des Todesurteils.

Drohende Hinrichtung

Jason McGehee soll am 27. April wegen eines Mordes, der 1996 verübt wurde, im US-Bundesstaat Arkansas hingerichtet werden. Er und zwei weitere Männer waren an dem Mord beteiligt, allerdings wurde nur gegen ihn die Todesstrafe verhängt.

Hinrichtung trotz Krankheit

Der 52-jährige Jack Jones soll am 24. April wegen eines 1995 verübten Mordes im US-Bundesstaat Arkansas hingerichtet werden. Die Geschworenen wussten nicht, dass bei ihm kurz vor der Tat eine bipolare Störung diagnostiziert wurde.