Menschen in Gefahr

Protestierende in Gefahr

Am 9. und 10. Juni protestierten Tausende in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince gegen Korruption und Armut. Die Polizei ging mit Gewalt gegen sie vor.

Abgeordneter willkürlich in Haft

Der venezolanische Oppositionsabgeordnete, Gilber Caro, ist seit dem 26. April ohne Kontakt zur Außenwelt in Haft. Er ist in Gefahr, gefoltert oder in anderer Form misshandelt zu werden. Die Behörden bestreiten, zwischen seiner Festnahme und dem 31. Mai sein Schicksal und seinen Aufenthaltsort gekannt zu haben. Amnesty International fordert den Direktor des venezolanischen Geheimdienstes auf, seiner Anwältin und der Familie umgehend Zugang zu Gilber Caro zu gewähren und ihn unverzüglich freizulassen.

Flüchtlinge willikürlich inhaftiert

Seit dem 17. Januar werden in Mosambik mehrere Flüchtlinge und Asylsuchende aus der DR Kongo und Äthiopien willkürlich festgehalten.

Journalist_innen unter Druck

Mehrere Investigativjournalist_innen sind vom französischen Inlandsgeheimdienst vorgeladen worden. Sie hatten Informationen über Waffenexporte veröffentlicht.

Öffentlicher Druck ist das wirksamste Mittel, um Menschen vor Folter, Vergewaltigung oder dem sogenannten "Verschwindenlassen" zu retten. Helfen Sie uns, diesen Druck zu erzeugen und Menschenrechtsverletzungen zu stoppen. Oft zählt dabei jede Minute und vor allem jede Stimme. Auch Ihre! Werden Sie mit uns aktiv! Eine Übersicht aller Eilaktionen finden Sie hier.

Aktuelle Pressemeldungen von Amnesty Deutschland

Jahresversammlung: Menschenrechtsarbeit muss unterstützt sowie Aktivistinnen und Aktivisten geschützt werden

BERLIN / STUTTGART, 10.06.2019 – Am Pfingstsamstag gedachten mehr als 400 Delegierte der Jahresversammlung von Amnesty International mit einer Aktion der 321 Aktivistinnen und Aktivisten, die im vergangenen Jahr für ihren Einsatz für die Menschenrechte getötet wurden. Im Zentrum von Stuttgart stellten die Mitglieder für alle Getöteten eine Blume auf und appellierten an Regierungen weltweit, Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten aktiv zu schützen.

Myanmar – Amnesty dokumentiert neue Kriegsverbrechen durch Militär im Bundesstaat Rakhine

BERLIN, 29.05.2019 – Amnesty International hat neue Erkenntnisse darüber veröffentlicht, dass das myanmarische Militär im Bundesstaat Rakhine seit Januar 2019 erneut Kriegsverbrechen und andere Menschenrechtsverletzungen begeht. Der Militäreinsatz dauert noch an und die Menschenrechtsorganisation befürchtet weitere schwerwiegende Verstöße gegen das Völkerrecht.

Brasilien – Bolsonaro setzt menschenrechtsfeindliche Rhetorik in die Tat um

BERLIN, 21.05.2019 – Laxere Waffengesetze, Verletzungen der Rechte indigener Bevölkerungsgruppen, verschärfte Überwachung von Nichtregierungsorganisationen: Die brasilianische Regierung unter Präsident Jair Bolsonaro hat konkrete Maßnahmen ergriffen, die die Menschenrechte der Brasilianerinnen und Brasilianer verletzen. Potenziell sind Millionen von Menschen betroffen.

Venezuela: Verbrechen gegen die Menschlichkeit – Internationale Gemeinschaft muss reagieren

BERLIN, 14.05.2019 – Amnesty International veröffentlicht heute den Bericht „Hunger for Justice: Crimes against humanity in Venezuela“, der eindrücklich belegt, dass im Januar 2019 in nahezu allen Landesteilen Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte begangen wurden.

Amnesty Journal

Amnesty Journal: Warten auf Zukunft

Warten auf Zukunft. Mehr als vier Millionen syrische Flüchtlinge leben in nur drei Ländern: in der Türkei, im Libanon und in Jordanien. Die Bedingungen werden immer schlechter, auch weil internationale Hilfe ausbleibt. Hunderttausende Flüchtlinge schlagen sich auf eigene Faust durch - und die Gastfreundschaft der Einheimischen schwindet.

Weitere Informationen

Amnesty Report 2014/2015

Amnesty International: Jahresbericht 2014/2015

Amnesty International Report 2014/15 zur weltweiten Lage der Menschenrechte. Broschur mit Länderkarten, in deutscher Sprache, ca. 470 Seiten, S. Fischer Verlag und Amnesty International Deutschland.

 

Der Report gibt Auskunft zur Lage der Menschenrechte im Jahr 2014. Mit einem analytischen Vorwort, kurzen Regionalkapiteln und Berichten zu über 160 Ländern.

 

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