Menschenrechtskalender November

1.11

1992 Bangladesch: Ein "Anti-Terror-Gesetz" wird verabschiedet, nach dem auch für leichtere Delikte die Todesstrafe verhängt werden kann.

4.11.

1956 Ungarn: Beginn der Niederschlagung des Volksaufstandes durch einmarschierte sowjetische Truppen.
1993 Deutschland: Anschläge der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) auf türkische Einrichtungen in Europa, die einen Menschen töten und achtzehn verletzen, führen letztendlich zum Verbot der Partei in Deutschland.

7.11.

1917 Oktoberrevolution in Russland (26.10. nach altrussischem Kalender).
2001 Die deutsche Regierung stellt für ein Jahr 3900 Bundeswehrsoldaten für den internationalen Anti-Terror-Einsatz bereit.

8.11.

1939 Im Münchner Bürgerbräukeller missglückt das von Georg Elsner unternommene Bombenattentat auf Adolf Hitler.
1992 Eine Protestkundgebung gegen Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit mit über 350 000 Teilnehmern in Berlin bekommt erst durch Krawalle kleinerer Gruppen Aufmerksamkeit in den Medien.

9.11.

1938 Pogrom der so genannten "Kristallnacht". Beginn der offenen Verfolgung der jüdischen Minderheit in Deutschland.
1989 Die DDR-Regierung öffnet die Grenzen zum Westen.

10.11.

1933 In Österreich wird die Todesstrafe wieder eingeführt und erst 1968 endgültig abgeschafft.

16.11.

Internationaler Tag der Toleranz
2001 Bundeskanzler Schröder lässt über die Vertrauensfrage im Bundestag den Anti-Terror-Einsatz der Bundeswehr absegnen.

18.11.

1993 Südafrika: 19 Parteien billigen die neue Verfassung, die allen Südafrikanern gleiche Rechte garantiert.

22.11

1969 Die Afrikanische Menschenrechtskonvention tritt in Kraft.

25.11.

Internationaler Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen

27.11.

2001 Auf dem Petersberg bei Königswinter beginnt die von der UNO ausgerichtete Afghanistan-Konferenz.

(Quelle: Amnesty-Jahreskalender)