NRW: Neuer Entwurf zum Polizeigesetz – gute Ansätze, noch mehr Versäumnisse

BERLIN, 10.10.2018 – Amnesty International begrüßt, dass die NRW-Landesregierung mit dem neuen Änderungsentwurf zum Polizeigesetz einige der geplanten, menschenrechtlich hochproblematischen Maßnahmen gestrichen hat. Viele Kritikpunkte bestehen jedoch weiterhin.

Besuch des türkischen Präsidenten in Berlin: Bundesregierung muss Einhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention einfordern

BERLIN, 27.09.2018 – Statement von Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, anlässlich des Staatsbesuchs von Präsident Erdoğan

Bundesweiter Flüchtlingstag: Amnesty International und PRO ASYL warnen Europa vor weiterer menschenverachtender Abschottung

BERLIN, 26.09.2018 – Die Asylpolitik von Bundesregierung und Europäischer Union zeichnet sich durch menschenverachtende Abschottung aus. Amnesty International und PRO ASYL fordern die EU-Mitgliedstaaten dazu auf, sich wieder an geltendes Recht zu halten und Verantwortung für den Flüchtlingsschutz in Europa zu übernehmen.

Katar: Baufirma am WM-Austragungsort Future City Lusail zahlt Arbeitsmigranten monatelang keinen Lohn

BERLIN, 25.09.2018 - Neue Recherchen von Amnesty International enthüllen, wie zahlreiche Arbeitsmigranten beim Bau des Vorzeigeprojekts Future City Lusail der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ausgebeutet wurden. Die Baufirma Mercury MENA hat das berüchtigte Sponsorensystem Kafala ausgenutzt: Seit 2016 kam es immer wieder zu Verzögerungen der Lohnauszahlungen, bis diese 2017 schließlich ganz ausblieben. Von Oktober 2017 bis April 2018 hat Amnesty Interviews mit 78 ehemaligen Mitarbeitern aus Indien, Nepal und den Philippinen geführt.

Venezuela: Staat und Militär verüben Tausende außergerichtliche Hinrichtungen

BERLIN, 20.09.2018 – Ein neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert, wie vor allem Jugendliche und junge Männer von Sicherheitskräften der venezolanischen Regierungen hingerichtet werden. Die vermeintlichen Straftäter erhalten kein Gerichtsverfahren; zu den Hinrichtungen kommt es oft in städtischen Armenvierteln.

Amnesty International / PRO ASYL: Für einen umfassenden Flüchtlingsschutz in Deutschland und Europa

BERLIN, 19.09.2018 - Gemeinsam mit Pro Asyl lädt Amnesty International in Deutschland zur Pressekonferenz zum bundesweiten Tag des Flüchtlings ein. Die Asylpolitik der Bundesregierung und der Europäischen Union dürfen nicht längen im Zeichen menschenverachtender Abschottung und Zurückweisung stehen.

Südsudan: Regierungstruppen und Milizen verüben ungehindert neue Gräueltaten

BERLIN, 18.09.2018 - Tödliche Angriffe auf Zivilisten, systematische Vergewaltigung von Frauen und Mädchen sowie massive Plünderungen und Zerstörungen: Ein neuer Kurzbericht von Amnesty dokumentiert die Brutalität der jüngsten Militäroffensive im Bundessstaat Unity im Südsudan. Eine der Hauptgründe für diese schweren Menschenrechtsverletzungen ist die fehlende Aufarbeitung früherer Verbrechen.

Amnesty International erklärt Waffengewalt in den USA zu Menschenrechtskrise

BERLIN, 12.09.2018 - Die US-Regierung der letzten Jahre hat zugelassen, dass sich die Waffengewalt in den USA zu einer Menschenrechtskrise entwickelt hat. Das zeigt Amnesty International in einem heute veröffentlichten Bericht. Dieser untersucht, wie der uneingeschränkte Zugang zu Waffen Auswirkungen auf nahezu alle Aspekte des Alltags in den USA hat.

Ungarn: EU-Parlament sendet deutliches Zeichen der Solidarität an die unterdrückte Zivilgesellschaft

BERLIN, 12.09.2018 – Das Europäische Parlament hat heute mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit einen Bericht zur Situation in Ungarn angenommen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung eines Rechtsstaatsverfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrags ausgelöst: dazu ein Statement von Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland.

Verletzung der EU-Grundwerte in Ungarn: Amnesty International erwartet klares Signal an die ungarische Regierung

BERLIN, 11.09.2018 – Das Europäische Parlament stimmt am Mittwoch über einen Bericht zur Situation in Ungarn ab, der ein Verfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrags vorsieht. Amnesty International fordert die Abgeordneten auf, dem Bericht zuzustimmen und für die Werte der EU einzustehen.