Amnesty zu EU-Gipfeltreffen mit der Arabischen Liga: EU sendet falsches Signal in kritischer Zeit

BERLIN, 25.02.2019 Amnesty International kritisiert fehlenden Nachdruck auf die verschlechterte Situation der Menschenrechte in Nordafrika und Nahem Osten bei Treffen in Sharm-el-Sheikh. Massive, systematische Menschenrechtsverletzungen und Angriffe auf die Zivilgesellschaft dürfen durch die EU nicht legitimiert werden.

Angst, Strafe, Hunger – die Unterdrückungsformel von Nicolás Maduro

BERLIN, 20.02.2019 Unter dem Befehl des venezolanischen Präsidenten Maduro haben Sicherheitskräfte außergerichtliche Hinrichtungen durchgeführt und exzessive Gewalt angewendet. Sie haben Hunderte Menschen willkürlich inhaftiert, darunter auch Jugendliche. Mit dieser Eskalation repressiver Politik soll die venezolanische Bevölkerung kontrolliert werden. Insbesondere Bewohner der verarmten Stadtteile sollen bestraft werden, die zwischen dem 21. und 25. Januar gegen die Regierung protestiert hatten.

Tödlicher Einsatz für Menschenrechte: Warum sechs Mitglieder derselben Familie umgebracht wurden

BERLIN, 18.02.2019 Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder der Welt für Menschenrechtler, seit 2011 nimmt die Zahl der Angriffe auf sie kontinuierlich zu. Eines der Opfer ist Julián Carrillo. Immer wieder wurde er wegen seines Einsatzes für die Land- und Umweltrechte der indigenen Bevölkerung bedroht. Die Behörden wussten um die Gefahr für Carrillos Leben, taten aber zu wenig für seinen Schutz – ein grundlegendes Problem.

18 BERLINALE-FILME FÜR AMNESTY-FILMPREIS 2019 NOMINIERT

BERLIN, 01.02.2019 – Die Nominierungen stehen fest: Unter 18 Werken der 69. Berlinale werden Regisseurin Feo Aladag, Schauspielerin Pegah Ferydoni und Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, den Gewinner des diesjährigen Amnesty-Filmpreises küren. Die Jury sichtet Filme der Berlinale-Sektionen Wettbewerb, Forum, Panorama, Generation und erstmals auch in der Perspektive Deutsches Kino.

Asia Bibi: Amnesty begrüßt endgültigen Freispruch

Berlin, 29.01.2019 – Der Freispruch für die in Pakistan wegen angeblicher Blasphemie verurteilte Christin ist heute bestätigt worden. Dazu äußert sich Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland:

Türkei: Behörden drangsalieren Anwältin Eren Keskin mit weit mehr als 100 Gerichtsverfahren

BERLIN, 22.01.2019 Amnesty International setzt sich mit der Kampagne „Mut braucht Schutz“ für die 59-jährige Menschenrechtlerin und Trägerin des Aachener Friedenspreises ein und fordert ein Ende der willkürlichen Repressalien. Keskin wurde bereits in erster Instanz zu über zwölf Jahren Gefängnis und mehr als 70.000 Euro Geldstrafe wegen ihrer Unterstützung einer prokurdischen Zeitung verurteilt. In der vergangenen Woche wurde die Fortsetzung des Hauptverfahrens auf April vertagt.

Berlinale 2019: Feo Aladag und Pegah Ferydoni in der Jury für den Amnesty-Filmpreis

BERLIN, 16.01.2019 – Die Jury für den Amnesty-Filmpreis der Berlinale 2019 ist komplett: Regisseurin und Filmproduzentin Feo Aladag („Zwischen Welten“, „Die Fremde“) und Schauspielerin Pegah Ferydoni („Türkisch für Anfänger“, „Women without men“) sowie Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, wählen den Gewinner des Amnesty-Filmpreises 2019 aus. Die Amnesty-Jury sichtet eine Auswahl von Filmen der Berlinale-Sektionen „Wettbewerb“, „Panorama“, „Forum“ und „Generation“, die sich auf besondere Weise mit Menschenrechten und deren Schutz auseinandersetzen.

Kriegsverbrechen des Islamischen Staats im Irak: Politik der verbrannten Erde gegen Jesiden

BERLIN, 12.12.2018 – Tausendfachen Mord, Folter und Versklavung hat der sogenannte Islamische Staat (IS) am Volk der Jesiden verübt. In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International, wie der IS die Lebensgrundlage der Jesiden – Ackerland, Brunnen und Bewässerungsanlagen – gezielt zerstörte, was eine Rückkehr der Vertriebenen bis heute unmöglich macht.

70 Jahre Menschenrechte: Bevölkerung sieht Bundestag und Bundesregierung in der Pflicht, aktiver für die Menschenrechte einzutreten

BERLIN, 10.12.2018 – Über die Hälfte (58 Prozent) der deutschen Bevölkerung sind der Meinung, dass Menschenrechte bei der täglichen Arbeit des Bundestages nicht ausreichend berücksichtigt werden. Und auch die Bundesregierung sollte konsequenter für die Menschenrechte eintreten, findet eine große Mehrheit der befragten Bürger.

Briefmarathon an Schulen: Filmvorführung in der Kulturbrauerei mit Diskussion

BERLIN, 29.11.2018 – Seit 2001 ruft Amnesty International weltweit zur Teilnahme am Briefmarathon auf. 2018 findet er vom 29.11. - 23.12.2018 statt. 180 Länder nehmen teil, darunter auch Deutschland. Mit dem Briefmarathon ruft Amnesty International Menschen dazu auf, sich für Menschen einzusetzen, die willkürlicher staatlicher Gewalt ausgesetzt sind, die ihre Stimme gegen Menschenrechtsverletzungen erhoben haben und deswegen in Not geraten.