Berlinale 2019: Feo Aladag und Pegah Ferydoni in der Jury für den Amnesty-Filmpreis

BERLIN, 16.01.2019 – Die Jury für den Amnesty-Filmpreis der Berlinale 2019 ist komplett: Regisseurin und Filmproduzentin Feo Aladag („Zwischen Welten“, „Die Fremde“) und Schauspielerin Pegah Ferydoni („Türkisch für Anfänger“, „Women without men“) sowie Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, wählen den Gewinner des Amnesty-Filmpreises 2019 aus. Die Amnesty-Jury sichtet eine Auswahl von Filmen der Berlinale-Sektionen „Wettbewerb“, „Panorama“, „Forum“ und „Generation“, die sich auf besondere Weise mit Menschenrechten und deren Schutz auseinandersetzen.

Kriegsverbrechen des Islamischen Staats im Irak: Politik der verbrannten Erde gegen Jesiden

BERLIN, 12.12.2018 – Tausendfachen Mord, Folter und Versklavung hat der sogenannte Islamische Staat (IS) am Volk der Jesiden verübt. In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International, wie der IS die Lebensgrundlage der Jesiden – Ackerland, Brunnen und Bewässerungsanlagen – gezielt zerstörte, was eine Rückkehr der Vertriebenen bis heute unmöglich macht.

70 Jahre Menschenrechte: Bevölkerung sieht Bundestag und Bundesregierung in der Pflicht, aktiver für die Menschenrechte einzutreten

BERLIN, 10.12.2018 – Über die Hälfte (58 Prozent) der deutschen Bevölkerung sind der Meinung, dass Menschenrechte bei der täglichen Arbeit des Bundestages nicht ausreichend berücksichtigt werden. Und auch die Bundesregierung sollte konsequenter für die Menschenrechte eintreten, findet eine große Mehrheit der befragten Bürger.

Briefmarathon an Schulen: Filmvorführung in der Kulturbrauerei mit Diskussion

BERLIN, 29.11.2018 – Seit 2001 ruft Amnesty International weltweit zur Teilnahme am Briefmarathon auf. 2018 findet er vom 29.11. - 23.12.2018 statt. 180 Länder nehmen teil, darunter auch Deutschland. Mit dem Briefmarathon ruft Amnesty International Menschen dazu auf, sich für Menschen einzusetzen, die willkürlicher staatlicher Gewalt ausgesetzt sind, die ihre Stimme gegen Menschenrechtsverletzungen erhoben haben und deswegen in Not geraten.

G20-GIPFEL/UNTERDRÜCKUNG VON AMNESTY IN INDIEN: PROTEST VOR INDISCHEN VERTRETUNGEN IN BERLIN, FRANKFURT AM MAIN UND HAMBURG

BERLIN, 28.11.2018 - Anlässlich des G20-Gipfels in Argentinien vom 30.11.-1.12. 2018 macht Amnesty International durch Protestaktionen in Buenos Aires sowie vor indischen Botschaften weltweit auf die besorgniserregende Behinderung von Menschenrechtsverteidigern in Indien aufmerksam.

China: Googles Dragonfly-Projekt bedroht Meinungsfreiheit und Privatsphäre

BERLIN, 27.11.2018 - Amnesty International fordert Google dazu auf, Pläne für eine zensierte Suchmaschine für den chinesischen Markt aufzugeben. Andernfalls macht sich der Internetkonzern mitschuldig an den systematischen Menschenrechtsverletzungen und verstößt gegen internationale Standards sowie gegen seine eigenen Richtlinien.

Briefmarathon 2018: Start der weltweiten Aktion für Menschenrechtsverteidigerinnen

BERLIN, 22.11.2018 – Am weltweiten Amnesty-Briefmarathon vom 29.11. - 23.12.2018 nehmen rund 180 Länder teil. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr acht Menschenrechtsverteidigerinnen und eine Vertreterin einer indigenen Gruppe aus neun Ländern. Auch in Deutschland ruft Amnesty auf, sich an der Solidaritätsaktion zu beteiligen.

Kolumbien: Menschenrechtsschutz muss Vorrang haben vor Wirtschaftsinteressen

BERLIN, 21.11.2018 - Kolumbiens Regierung muss die tödlichen Angriffe gegen friedliche Menschenrechtsverteidiger verhindern und sie beschützen, fordert Amnesty International anlässlich des Deutschland-Besuches von Carlos Holmes Trujillo García.

Geänderter Entwurf für NRW-Polizeigesetz weist weiterhin menschenrechtliche Mängel auf

BERLIN, 13.11.2018 – Das NRW-Innenministerium hat nach Kritik unter anderem aus der Zivilgesellschaft Änderungen am Entwurf des neuen NRW-Polizeigesetzes vorgenommen. Am heutigen Dienstag findet im Düsseldorfer Landtag eine Anhörung zum überarbeiteten Gesetzentwurf statt.

Abschiebungsflug stoppen: Tausende zivile Opfer in diesem Jahr zeigen, wie unsicher Afghanistan ist

BERLIN, 12.11.2018 – Der nächste Abschiebungsflug nach Afghanistan ist für morgen (13.11.2018) angekündigt worden, obwohl Rückführungen aufgrund der katastrophalen Sicherheitslage gegen Völkerrecht und die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen.