Brasilien – Bolsonaro setzt menschenrechtsfeindliche Rhetorik in die Tat um

BERLIN, 21.05.2019 – Laxere Waffengesetze, Verletzungen der Rechte indigener Bevölkerungsgruppen, verschärfte Überwachung von Nichtregierungsorganisationen: Die brasilianische Regierung unter Präsident Jair Bolsonaro hat konkrete Maßnahmen ergriffen, die die Menschenrechte der Brasilianerinnen und Brasilianer verletzen. Potenziell sind Millionen von Menschen betroffen.

Venezuela: Verbrechen gegen die Menschlichkeit – Internationale Gemeinschaft muss reagieren

BERLIN, 14.05.2019 – Amnesty International veröffentlicht heute den Bericht „Hunger for Justice: Crimes against humanity in Venezuela“, der eindrücklich belegt, dass im Januar 2019 in nahezu allen Landesteilen Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte begangen wurden.

Brasilien: Die Regierung muss die indigene Bevölkerung vor illegaler Landnahme schützen und die weitere Abholzung der Amazonasgebiete verhindern

BERLIN, 07.05.2019 – In Brasiliens Amazonasregion drohen gewalttätige Zusammenstöße, sollte die Regierung das Land indigener Völker nicht vor der zunehmenden illegalen Landnahme und Abholzung durch bewaffnete Personen, die unbefugt in die indigenen Gebiete eindringen, schützen, warnte Amnesty International heute.

Amnesty-Bericht zur Todesstrafe 2018: Anzahl der Hinrichtungen zurückgegangen auf niedrigste Zahl seit zehn Jahren

BERLIN, 09.04.2019 – Mindestens 20 Staaten haben voriges Jahr Menschen hingerichtet, das sind drei weniger als noch 2017. Der Staat mit den meisten Hinrichtungen bleibt die Volksrepublik China, die nach Schätzungen von Amnesty International Tausende Exekutionen durchgeführt hat.

Tag der Pressefreiheit (3. Mai): Medien in der Türkei weiter Willkür und Repression ausgesetzt / Eren Keskin wegen Einsatz für unabhängige Presse im Visier der türkischen Justiz

BERLIN, 03.05.2019 – Die 59-jährige Menschenrechtlerin Eren Keskin ist eine der eindrücklichsten Figuren der türkischen Zivilgesellschaft. Seit Jahrzehnten setzt sie sich für unterdrückte Minderheiten und die Opfer sexualisierter Gewalt ein. Daneben macht sie sich stark für die Meinungsfreiheit und die unabhängige Presse in der Türkei.

#vote4humanrights: Amnesty startet Aktion zur Europawahl

BERLIN, 24.04.2019 – Alle 28 EU-Mitgliedsländer haben sich den grundlegenden Zielen und Werten verpflichtet, die im Vertrag von Lissabon und der Charta der Grundrechte der Europäischen Union festgelegt wurden. In der Woche vom 20. bis 26. Mai sind Millionen Menschen dazu aufgerufen, aktiv mitzuentscheiden, welchen Stellenwert diese vertraglich vereinbarten Menschenrechte zukünftig auch praktisch in Europa einnehmen sollen.

Syrien – Todesfalle Rakka: Neue Untersuchung belegt mehr als 1.600 zivile Todesopfer durch US-geführte Militärkoalition

BERLIN, 25.04.2019 – Amnesty International und die Londoner Non-Profit-Organisation Airwars stellen der Öffentlichkeit am heutigen Donnerstag ihr neues Datenprojekt vor: Gegenstand ist eine Untersuchung der Militäroffensive zur Vertreibung der bewaffneten Gruppe Islamischer Staat (IS) aus der syrischen Stadt Rakka.

Deutsche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien: Fauler Kompromiss gefährdet Menschenrechte

BERLIN, 29.03.2019 – „Die Kompromisslinie der Bundesregierung für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien ist ein fauler Kompromiss, der wenig für die Menschenrechte bewirken wird“, sagt Mathias John, Experte für Rüstung und Menschenrechte bei Amnesty International in Deutschland. „Positiv anzumerken ist allenfalls, dass der Exportstopp für deutsche Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien verlängert wurde. Unverständlich bleibt dagegen, warum der Exportstopp nicht auf alle Staaten der von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) geführten Militärkoalition im Jemen ausgeweitet wurde.“

Amnesty-Appell an Bundesregierung: Rüstungsexportstopp nach Saudi-Arabien verlängern und auf Vereinigte Arabischen Emirate ausweiten

Im Jemen spielt sich seit genau vier Jahren ein brutaler Konflikt ab, der die schwerste humanitäre Katastrophe seit BERLIN, 25.03.2019 Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst hat: In dem Staat im Süden der arabischen Halbinsel sind schwere Menschenrechtsverletzungen durch die Konfliktparteien an der Tagesordnung. Laut UNHCR mindestens 470.000 Menschen auf der Flucht und 14 Millionen Jemeniten vom Hunger bedroht. Tausende Zivilisten sind bei den Gefechten zwischen Truppen der Regierung und der bewaffneten Gruppe der Huthi bisher ums Leben gekommen.

Türkei: Amnesty-Vertreter und andere Menschenrechtler weiter unschuldig vor Gericht

BERLIN, 21.03.2019 Amnesty International fordert Freisprüche für Taner Kılıç, İdil Eser, Peter Steudtner und weitere Aktivisten. Das Verfahren wurde am heutigen Gerichtstermin auf den 16. Juli vertagt.